Narkosen in der Tiermedizin

Es gibt einiges zu berücksichtigen, wenn ein Patient in Narkose gelegt werden muss. Denn eine Narkose ist alles andere als eine immer gleiche Routinetätigkeit. Genaugenommen ist sie ein Zustand zwischen Leben und Tod, welcher während des Eingriffs in der richtigen Balance gehalten werden muss.

Patienten mit Vorerkrankungen oder im fortgeschrittenen Alter etc. pp. haben dabei besondere Bedürfnisse. Hierfür gibt es verschiedene Narkoseverfahren und Medikamente - mit diversen Vor-, aber auch Nachteilen. Je nach medizinischer Notwendigkeit können sie miteinander kombiniert werden, um Synergieeffekte zu erzielen oder Nachteile zu kompensieren. Grundsätzlich gilt, dass jeder Patient so schonend wie möglich und nur so lange und tief wie nötig sediert bzw. narkotisiert werden sollte.

Im Unterschied zur Humanmedizin, wird dem tierischen Patienten aufgrund unterschiedlicher ethischer Grundsätze eine sehr subjektive Wertigkeit zuteil. Eine Katze kann als bloßer "Mäusefänger" - im wahrsten Sinn des Wortes - "dienen" oder als gleichgestelltes Familienmitglied Wohnung und Bett teilen. Welchen Standpunkt der Halter oder Tierarzt vertritt, spiegelt sich oft in der gewünschen bzw. angebotenen Leistung wider. Aus diesem Grunde wird in der Tiermedizin häufig nach wirtschaftlichen Aspekten entschieden. Typisch hierfür ist z.B., dass viele Operationen als "Ein-Mann-Show" ohne Anästhesisten stattfinden* - und damit auf einen sehr wichtigen Sicherheitsaspekt verzichten. Somit werden gern auch preisgünstige Narkoseverfahren genutzt, die die Humanmedizin so nicht kennt.

Im Umkehrschluß muss das teuerste Angebot jedoch nicht zwangsläufig das beste für den Patienten sein...

Hinzu kommt der Diabetes, der wieder andere Anforderungen an eine Narkose stellt. Wir möchten, dass Sie gut vorbereitet sind und diesem Tag möglichst gelassen entgegen sehen können.

Rufen Sie uns an. Wir informieren Sie gern darüber, was Sie vorher abklären sollten und was es von Ihrere Seite zu beachten gibt.

* Wikipedia unter dem Stichwort "Narkose" ; Zitat Stand Juli 2017:
Narkose in der Tiermedizin
In der Tiermedizin unterscheiden sich Narkosen in einigen Punkten von den in der Humanmedizin durchgeführten. An keiner der fünf tiermedizinischen Ausbildungsstätten in Deutschland gibt es eine eigenständige Abteilung für Veterinäranästhesie, einen entsprechenden Fachtierarzt gibt es nur in wenigen Bundesländern. Bei den meisten operativen Eingriffen ist kein separater Anästhesist zugegen und die Narkose wird vom operierenden Tierarzt selbst eingeleitet und überwacht.[60]

Wie unsere Kunden uns beurteilen lesen Sie hier.

Letzte Änderung am 17.02.22


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